Genny ZERO - technischer Vergleich 

Die neue Genny Zero – eine technische Betrachtung

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In den vergangenen Jahren basierte die Genny 2.0 – also das Sitzfahrzeug von Genny – vollständig auf der Plattform des Segway PT. Mit der Genny Zero wurde ein entscheidender technologischer Schritt vollzogen: Erstmals kommt keine Segway-Basis mehr zum Einsatz, sondern eine von Genny vollständig selbst entwickelte Plattform.

Diese neue Basis orientiert sich funktional zwar am ursprünglichen Segway-Konzept, setzt jedoch in puncto Technologie und Nutzerfreundlichkeit moderne Standards. Ein Beispiel hierfür ist das integrierte Multifunktionsdisplay, das sämtliche relevanten Informationen in mehreren Sprachen übersichtlich bereitstellt. Der Segway-Infokey gehört damit der Vergangenheit an.

Auch technisch unterscheidet sich die neue Base deutlich vom Segway PT. Während der Segway bereits als eines der sichersten selbstbalancierenden Fahrzeuge galt – insbesondere aufgrund seiner redundanten Kernkomponenten – setzt die Genny Zero hier neue Maßstäbe. Nahezu alle sicherheitsrelevanten Systeme sind doppelt ausgeführt und zusätzlich mehrfach überwacht. Ein Umfallen aufgrund einer technischen Störung ist damit praktisch ausgeschlossen.

Beim Segway führte eine Störung zu einer Sicherheitsabschaltung, nach der der Nutzer lediglich 7–10 Sekunden Zeit hatte, abzusteigen, bevor das Gerät deaktiviert wurde. Die Genny Zero verfolgt einen deutlich sichereren Ansatz: Das redundante System bleibt aktiv und informiert den Fahrer klar über die Art des Problems. Die Geschwindigkeit wird automatisch reduziert, sodass ausreichend Zeit bleibt, das Fahrzeug sicher abzustellen. Selbst die Stützen können bei Bedarf weiterhin separat ausgelöst werden. Das manuelle Auslesen oder Notieren eines Fehlercodes entfällt – das Display zeigt verständlich an, welche Maßnahmen empfohlen werden.

Insgesamt stellt die Genny Zero damit eine konsequente Weiterentwicklung und klare Verbesserung gegenüber dem Segway PT dar – insbesondere im Hinblick auf Sicherheit und Systemarchitektur. Während der Segway über zwei Control Units und eine einzige BSA verfügte, ist die Genny Zero vollständig redundant aufgebaut, einschließlich der BSA. Vereinfacht ausgedrückt stehen heute pro Control Unit zwei BSA-Module zur Verfügung, sodass im Vergleich eine vierfache Systemtiefe erreicht wird. Dank moderner Entwicklungstechnologien benötigen die vier Chips zusammen weniger als ein Hundertstel des Platzbedarfs der ursprünglichen Segway-BSA.

Zusätzliche Schnittstellen ermöglichen zukünftige Erweiterungen, sodass die Genny Zero langfristig weiterentwickelt und um neue Optionen ergänzt werden kann. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand existiert am Markt kein anderes selbstbalancierendes Fahrzeug, das hinsichtlich Sicherheit und Stabilität mit der Genny Zero konkurrieren könnte. Selbst bei schwierigen Bedingungen – etwa bei Schneefahrbahn und kurzzeitigem Traktionsverlust eines Rads – bleibt das Fahrzeug bemerkenswert stabil.

Über Design und Preis sprechen wir an dieser Stelle bewusst nicht – im Fokus steht der technische und sicherheitsrelevante Vergleich mit segwaybasierten Rollstühlen. Nach der eigenen intensiven Prüfung sind wir überzeugt: Die Genny Zero setzt neue Standards und definiert eine neue Generation mobiler Assistenzsysteme. Wir freuen uns außerordentlich auf dieses beeindruckende Gerät und blicken mit Begeisterung auf eine sichere, innovative Zukunft – realisiert mit viel Engagement und Herzblut.

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